Jugend forscht 2025 — drei Sie­ger­teams des Hum­boldt­gym­na­si­ums Solingen

Gleich drei Teams des Hum­boldt­gym­na­si­ums Solin­gen sind bei der Regio­nal­run­de von Jugend forscht 2025 im Grün­der und Tech­no­lo­gie­zen­trum Solin­gen angetreten.

Sie haben in der Alters­spar­te „Jugend forscht juni­or“ für Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter 15 Jah­ren ins­ge­samt acht Prei­se „abge­räumt“. Wir gra­tu­lie­ren ganz herz­lich zu die­ser tol­len Leistung!

Beson­ders erfolg­reich waren Dona­ta G. und Emil W. (bei­de Klas­se 8b), die mit ihrer Arbeit zum The­ma Zahn­pas­ta – sel­ber machen statt kau­fen?“ nicht nur den Son­der­preis Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt, Natur­schutz, nuklea­re Sicher­heit und Ver­brau­cher­schutz gewan­nen, son­dern auch den ers­ten Platz im Fach­ge­biet Che­mie beleg­ten und sich damit eins der begehr­ten „Tickets“ für die Teil­nah­me am Lan­des­wett­be­werb in Essen sicher­ten. Die bei­den gin­gen in ihrem Pro­jekt der Fra­ge nach, ob selbst her­ge­stell­te Zahn­pas­ten sich genau­so gut zur Zahn­pfle­ge eig­nen wie gekauf­te Universal‑, Sen­si­tiv- oder Whitening-Zahn­cremes. Um die­se Fra­ge beant­wor­ten zu kön­nen, führ­ten Dona­ta und Emil zahl­rei­che Putz­tests an ange­lau­fe­nen Mün­zen sowie prä­pa­rier­ten Rin­der­schnei­de­zäh­nen durch und tes­te­ten zusätz­lich die Schaum­fä­hig­keit von ins­ge­samt acht Zahn­pas­ten. Fazit: Zumin­dest vom Gebrauch selbst her­ge­stell­ter Kur­ku­ma-Zahn­pas­ta ist aus Sicht der bei­den Acht­kläss­le­rIn­nen drin­gend abzuraten.

Ina O. (Klas­se 6a) und Sophie K. (Klas­se 7c) unter­such­ten in ihrem Pro­jekt, ob es sich lohnt, Gum­mi­bär­chen sel­ber zu machen. Dazu tes­te­ten die bei­den Schü­le­rin­nen ver­schie­de­ne Gieß­me­tho­den, unter­schied­li­che Gela­ti­ne­kon­zen­tra­tio­nen sowie alter­na­ti­ve Gelier­mit­tel wie Agar-Agar, Johan­nis­brot­kern­mehl oder Apfelpek­tin und expe­ri­men­tier­ten mit diver­sen Frucht­säf­ten, Back­aro­ma und Lebens­mit­tel­far­be. Die selbst her­ge­stell­ten Gum­mi­bär­chen wur­den nicht nur von Ina und Sophie selbst, son­dern auch von den ande­ren Teil­neh­men­den der Jugend forscht-AG einem Geschmacks­test unter­zo­gen und mit­hil­fe einer selbst­ent­wi­ckel­ten Mess­vor­rich­tung auf ihre Fes­tig­keit und Elas­ti­zi­tät geprüft. Die Jury wür­dig­te das Enga­ge­ment der bei­den Schü­le­rin­nen mit einem zwei­ten Platz im Fach­ge­biet Che­mie, einem Jah­res­abon­ne­ment der Zeit­schrift GEO sowie einem Son­der­preis für die beson­ders schö­ne Gestal­tung des Wettbewerbsstands.

Eben­falls über einen zwei­ten Platz im Fach­be­reich Che­mie, einen Son­der­preis Umwelt­tech­nik sowie einen Son­der­preis für sei­nen gelun­ge­nen Wett­be­werbs­stand durf­te sich Jonas U. (Klas­se 6a) freu­en. Er hat unter dem Titel „Wie gesund ist Solin­gens Trink­was­ser wirk­lich?“ die Qua­li­tät von fri­schem und abge­stan­de­nem Lei­tungs­was­ser aus Solin­gen, Düs­sel­dorf und Köln ver­gli­chen und zusätz­lich unter­sucht, ob sich in Was­ser, das über län­ge­re Zeit in einer Trink­fal­sche aus Alu­mi­ni­um gela­gert wird, Alu­mi­ni­um-Ionen anreichern.

Abge­run­det wur­de der über­aus erfolg­rei­che Wett­be­werbs­tag durch einen Son­der­preis für beson­ders enga­gier­te Talent­för­de­rung, der eben­falls ans Hum­boldt­gym­na­si­um ging. Jetzt drü­cken wir Emil und Dona­ta die Dau­men für die Prä­sen­ta­ti­on ihres Pro­jekts beim Landeswettbewerb.

Wei­te­re Informationen/Links zum aktu­el­len Wettbewerb:

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