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Humboldtbruder klein

Coro­na-Infor­ma­tio­nen

Rege­lun­gen für den Schul­be­trieb zu Jah­res­be­ginn 2021

Stu­fe 1: Ange­pass­ter Schul­be­trieb:

Es fin­det Prä­senz­un­ter­richt unter Berück­sich­ti­gung der bekann­ten Vor­ga­ben statt. Es gel­ten die Ihnen bekann­ten und stren­gen Hygie­ne­re­geln. In Ein­zel­fäl­len kön­nen Schul­lei­te­rin­nen und Schul­lei­ter nach Maß­ga­be der Distanz­lern-Ver­ord­nung (Distanz­lern­VO) Distanz­un­ter­richt nach Anzei­ge bei der Schul­auf­sicht dann ein­rich­ten, wenn anders das Ange­bot an Prä­senz­un­ter­richt an der Schu­le nicht auf­recht­erhal­ten wer­den kann. Die Schul­kon­fe­renz ist über die getrof­fe­nen Maß­nah­men zu informieren.

Stu­fe 1+: Ange­pass­ter Schul­be­trieb in Hot­spots:

In Krei­sen oder kreis­frei­en Städ­ten mit einer 7‑Ta­ges-Inzi­denz ober­halb von 200 kön­nen die ört­li­chen Ord­nungs­be­hör­den durch All­ge­mein­ver­fü­gung schul­scharf Ein­schrän­kun­gen des Schul­be­triebs anord­nen, die u.a. zu einer Tei­lung von Klas­sen oder Kur­sen füh­ren kön­nen und damit in der Regel par­al­lel bzw. im Wech­sel Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt erfor­der­lich machen. Die Jahr­gang­stu­fen 1 bis 7 und sämt­li­che Abschluss­klas­sen (vgl. dazu die Anla­ge: Abschluss­klas­sen) blei­ben davon aus­ge­nom­men. Zudem kön­nen wei­ter­ge­hen­de Pflich­ten zum Tra­gen einer All­tags­mas­ke für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Pri­mar­stu­fe der Klas­sen 3 und 4 wäh­rend des Unter­richts sowie zu Zei­ten des Offe­nen Ganz­tags vor­ge­se­hen oder der Sport­un­ter­richt ein­ge­schränkt wer­den. Die­se All­ge­mein­ver­fü­gun­gen wer­den von den betrof­fe­nen Krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten vor­ge­legt und bedür­fen der Zustim­mung des Minis­te­ri­ums für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les; das Minis­te­ri­um für Schu­le und Bil­dung wird beteiligt.

Stu­fe 2: Lan­des­weit ein­ge­schränk­ter Schul­be­trieb:

Der Schul­be­trieb wird lan­des­weit ein­ge­schränkt. Ziel ist es dabei, den Prä­senz­un­ter­richt für die Klas­sen 1 bis 7 — wo immer mög­lich — sicher­zu­stel­len. Ab ein­schließ­lich Klas­se 8 kann Distanz­un­ter­richt im Wech­sel von Prä­senz- und Distanz­be­trieb mit Aus­nah­me der Abschluss­klas­sen vor­ge­se­hen wer­den. Zudem kann eine gene­rel­le Pflicht zum Tra­gen einer All­tags­mas­ke oder eine Redu­zie­rung von Sport­un­ter­richt und För­der­an­ge­bo­ten not­wen­dig wer­den. Bei einer beson­ders kri­ti­schen Infek­ti­ons­la­ge sind auch wei­ter­ge­hen­de Ein­schrän­kun­gen mög­lich. Für einen lan­des­weit ein­ge­schränk­ten Schul­be­trieb bedarf es einer Grund­satz­ent­schei­dung der Landesregierung.

Wann immer die Ein­rich­tung von Distanz­un­ter­richt in Wech­sel­mo­del­len erfor­der­lich wird, gel­ten fol­gen­de all­ge­mei­ne Vorgaben: 

  • Der Distanz­un­ter­richt unter­liegt den bekann­ten recht­li­chen Vor­ga­ben der Distanz­lern­ver­ord­nung. Die Schul­lei­tung ist für die Aus­ge­stal­tung des Distanz­un­ter­richts im Rah­men eines orga­ni­sa­to­ri­schen und päd­ago­gisch-didak­ti­schen Plans ver­ant­wort­lich und zeigt die­sen der Schul­auf­sicht an. Die Schul­kon­fe­renz ist über die­sen Plan zu informieren.
  • Die Schu­len set­zen Wech­sel­mo­del­le nach ihren Kon­zep­ten um. Dabei ist zu prü­fen, wie der Wech­sel der Schü­le­rin­nen und Schü­ler einer Lern­grup­pe orga­ni­siert wer­den soll (A‑und-B-Wochen, tage­wei­se Wech­sel der jeweils hal­bier­ten Lern­grup­pe etc.). Die Schul­kon­fe­renz ist zu informieren.
  • In Wech­sel­mo­del­len sind die Antei­le von Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt in etwa gleich groß. Es ist allen betrof­fe­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern im glei­chen Aus­maß Zugang zu den Pha­sen des Prä­senz­un­ter­richts zu ermöglichen.
  • In den Pha­sen des Distanz­un­ter­richts ist die Erreich­bar­keit der Schü­le­rin­nen und Schü­ler mög­lichst sicher­zu­stel­len. Dabei soll die Schu­le die Eltern auf ihre Mit­wir­kungs­pflich­ten recht­zei­tig hinweisen.
  • Die umfang­rei­chen Hand­rei­chun­gen zur lern­för­der­li­chen bzw. chan­cen­ge­rech­ten Ver­knüp­fung von Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt geben wich­ti­ge Ori­en­tie­run­gen, wie der Unter­richt in Prä­senz und auf Distanz didak­tisch kon­zi­piert wer­den kann; hier spie­len vor allen Din­gen Inter­ak­ti­on und Anla­ge der Lern­ein­heit eine ent­schei­den­de Rolle.

Quel­le: Schul­mi­nis­te­ri­um

Gene­rel­le Vor­ga­ben für den Unter­richt ab dem 22.02.2021

  • Die­je­ni­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich nicht in einer Abschluss­klas­se befin­den, wer­den auch nach dem 22. Febru­ar 2021 vor­erst noch auf Distanz unter­rich­tet.
  • Für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fen 5 und 6 wird auf Antrag der Eltern wei­ter­hin eine päd­ago­gi­sche Betreu­ung ermöglicht.
  • Auf Initia­ti­ve der Schul­lei­tung kann Schü­le­rin­nen und Schü­lern aller Klas­sen, die zu Hau­se aus unter­schied­li­chen Grün­den nicht erfolg­reich am Distanz­un­ter­richt teil­neh­men kön­nen, wei­ter­hin ange­bo­ten wer­den, ihre Auf­ga­ben unter Auf­sicht in den Räu­men der Schu­le zu bear­bei­ten (erwei­ter­te Betreuung).
Rege­lun­gen für die Abschlussklassen

Allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die vor Prü­fun­gen ste­hen und die einen erfolg­rei­chen Abschluss ihrer bis­he­ri­gen Schul­lauf­bahn anstre­ben, wird eine Rück­kehr in den Prä­senz­un­ter­richt ermög­licht. Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Abschluss­klas­sen ist grund­sätz­lich eine Wie­der­auf­nah­me des Prä­senz­un­ter­richts auch in vol­ler Klas­sen­stär­ke mög­lich. Es kann aber auch zu einem Wech­sel von Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt kom­men. Auch ein Hybrid-Unter­richt ist, sofern die Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen, möglich.

Zu den Abschluss­klas­sen in den all­ge­mein­bil­den­den Schu­len zählen:

  • Alle Klas­sen, die in die­sem Jahr an den geplan­ten zen­tra­len Prü­fun­gen für den Haupt­schul­ab­schluss nach Klas­se 10 sowie dem mitt­le­ren Schul­ab­schluss (ZP 10) teilnehmen.
  • Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die – auch ohne Teil­nah­me an den ZP 10 – die letz­te Klas­se im all­ge­mein­bil­den­den Schul­sys­tem besu­chen und damit vor einem Über­gang ste­hen. Hier­zu gehö­ren ins­be­son­de­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der För­der­schu­le, die ziel­dif­fe­rent unter­rich­tet wer­den oder am Ende des Schul­jah­res einen Haupt­schul­ab­schluss nach Klas­se 9 erlan­gen können.
  • Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se der gym­na­sia­len Ober­stu­fe an Gym­na­si­en, Gesamt­schu­len und Wei­ter­bil­dungs­kol­legs. Dies sind neben den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se 2, für die ab dem 23. April 2021 die Abitur­prü­fun­gen begin­nen, auch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se 1, da auch deren Leis­tun­gen bereits zur Gesamt­no­te des von ihnen ange­streb­ten Abiturs zählen.

Bei der Wie­der­auf­nah­me des Prä­senz­un­ter­richts für die Abschluss­klas­sen kön­nen die Schu­len unter Beach­tung der nach­fol­gen­den Punk­te eige­ne Gestal­tungs­spiel­räu­me nutzen.

Beson­de­re Rege­lun­gen für den Prä­senz­un­ter­richt in den Abschluss­klas­sen der Sekun­dar­stu­fe I
  • Für das gesam­te aus Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt bestehen­de Unter­richts­an­ge­bot gel­ten die jewei­li­gen Stun­den­ta­feln und Kernlehrpläne.
  • Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten mög­lichst im sel­ben Umfang Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt. Dabei sind kon­stan­te Lern­grup­pen zu bilden.
  • Maß­nah­men äuße­rer Dif­fe­ren­zie­rung, wie sie bei­spiels­wei­se im Bereich der zwei­ten Fremd­spra­che bzw. im Wahl­pflicht­be­reich oder im Reli­gi­ons­un­ter­richt üblich sind, müs­sen den Erfor­der­nis­sen ange­passt oder aus­ge­setzt werden.
  • Ein­zel­ne Fächer kön­nen – in Abhän­gig­keit von den stand­ort­spe­zi­fi­schen, auch per­so­nel­len Rah­men­be­din­gun­gen – über­wie­gend auf Distanz unter­rich­tet wer­den; aller­dings soll­ten die Fächer der zen­tra­len Prü­fun­gen im Mit­tel­punkt des Prä­senz­un­ter­richts stehen.
  • Gene­rell ist zu prü­fen, ob Klas­sen­ar­bei­ten erst nach Ostern geschrie­ben wer­den kön­nen. In jedem Fall soll­te ihnen eine län­ge­re Pha­se des Prä­senz­un­ter­richts vorausgehen.

Dar­über hin­aus soll­ten nach wie vor die Mög­lich­kei­ten eines ver­setz­ten oder gestaf­fel­ten Unter­richts­be­ginns genutzt werden.

Rege­lun­gen für die gym­na­sia­le Oberstufe

Pha­sen selbst­stän­di­gen Ler­nens gehö­ren für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der gym­na­sia­len Ober­stu­fe zum Schul­all­tag. Gleich­wohl ist ins­be­son­de­re zur Vor­be­rei­tung auf die anste­hen­den Abitur­prü­fun­gen ein regel­haf­ter Prä­senz­un­ter­richt von gro­ßer Bedeu­tung. Da die Leis­tun­gen auch der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich der­zeit in der Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se 1 befin­den, bereits in die Gesamt­be­wer­tung für ihr Abitur ein­flie­ßen, wird auch ihnen die Rück­kehr in einen Prä­senz­un­ter­richt ermöglicht.

Bei der Umset­zung des Prä­senz­un­ter­richts sind die nach­fol­gen­den Eck­punk­te zu beachten:

  • Für das gesam­te aus Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt bestehen­de Unter­richts­an­ge­bot gel­ten die Rege­lun­gen der APO-GOSt und die Kernlehrpläne.
  • Für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe Q2 soll­ten in den Prä­senz­pha­sen des Unter­richts neben den Leis­tungs­kur­sen nach Mög­lich­keit jene Grund­kur­se im Vor­der­grund ste­hen, in denen sie ihre Abitur­prü­fun­gen able­gen. Das bedeu­tet, dass für Schü­le­rin­nen und Schü­ler eines Grund­kur­ses jeweils unter­schied­li­che Prä­senz- und Distanz­pha­sen vor­ge­se­hen wer­den kön­nen, abhän­gig davon, ob die­ser Kurs für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein Abitur­fach ist oder nicht.
  • Die pro Schü­le­rin bzw. Schü­ler not­wen­di­gen drei Vor­ab­itur­klau­su­ren müs­sen bis zu den Oster­fe­ri­en geschrie­ben werden.
  • Die Schul­lei­tung kann Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die zu Hau­se kei­ne lern­för­der­li­che Umge­bung haben, anbie­ten, ihre Auf­ga­ben in geeig­ne­ten Räu­men der Schu­le zu erledigen.
  • Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ein­füh­rungs­pha­se wer­den zunächst wei­ter­hin auf Distanz unterrichtet.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den fol­gen­den The­men sind der aktu­el­len Schul­mail zu entnehmen:
  • Beson­de­re Rege­lun­gen im Rah­men der son­der­päd­ago­gi­schen För­de­rung im Gemein­sa­men Lernen
  • Rege­lun­gen für den Sportunterricht
  • Ver­schie­bung von VERA 8 und VERA 3
  • Redu­zie­rung der Zahl vor­ge­schrie­be­ner Klassenarbeiten
  • Beruf­li­che Orientierung
  • Klas­sen­fahr­ten bis zu den Sommerferien

Falls Ihr Kind Krank­heits­symp­to­me zeigt, mel­den Sie sich bit­te um­gehend tele­fon­isch im Se­kre­ta­ri­at, um Ihr Kind krank zu mel­den. Für das wei­te­re Vor­gehen ist das Merk­blat­t „Erkäl­tungs­sym­pto­me – was ist zu tun?” hilfreich.

  • Soll­ten die Erkäl­tungs­sym­pto­me erst wäh­rend des Schul­ta­ges auf­tre­ten, besteht eine Emp­feh­lung, die Schülerin/den Schü­ler zur Beob­ach­tung nach Hau­se zu schi­cken, dann ist von den Eltern das o.g. Ver­fah­ren anzu­wen­den. Solan­ge alle Betei­lig­ten Abstand hal­ten, wo es mög­lich ist, eine Mund-Nase-Bede­ckung tra­gen (FFP2-Mas­ken schüt­zen bei sach­ge­rech­ter Nut­zung auch die Per­son, die sie trägt!), die Hän­de vor Unter­richts­be­ginn gründ­lich mit Sei­fe gewa­schen wor­den sind und der Unter­richts­raum ange­mes­sen gelüf­tet wird, ist in einem sol­chen Fall nicht von einer aku­ten Gefah­ren­si­tua­ti­on aus­zu­ge­hen. Hier gilt es, das Recht auf Unter­richt­teil­nah­me des Schülers/der Schü­le­rin sorg­fäl­tig abzu­wä­gen. Es gilt §43 (SchulG). 
  • Soll­ten typi­sche COVI­D19-Sym­pto­me (Fie­ber, tro­cke­ner Hus­ten, Ver­lust von Geruchs- bzw. Geschmacks­sinn) auf­tre­ten (event. auch zusätz­lich zu Erkäl­tungs­sym­pto­men), besteht Hand­lungs­be­darf. Der Schüler/die Schü­le­rin ist sofort zum Sekre­ta­ri­at zu brin­gen (Abstand/ Mas­ke). Dort wird er/sie iso­liert. Die Eltern wer­den benach­rich­tigt und auf­ge­for­dert, ihr Kind umge­hend von der Schu­le abzu­ho­len. Die Schul­lei­tung infor­miert sofort den Stadt­dienst Gesund­heit und ver­an­lasst die wei­te­ren Schrit­te.