Die Beratung in der Mittelstufe (7 - 9)

Die gymnasiale Mittelstufe arbeitet nicht primär auf einen Abschluss nach Jahrgangsstufe 9 hin, sondern bereitet auf die gymnasiale Oberstufe vor. Besonderer Beachtung bedürfen hier der Wahl der zweiten Fremdsprache im Wahlpflichtbereich I zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 und der Wahl des mit erhöhtem wissenschaftspropädeutischem Anspruch arbeitenden Faches im Wahlpflichtbereich II zu Beginn der Jahrgangsstufe 8.

Neben Informationsveranstaltungen für Schüler/innen und Eltern weisen diese Nahtstellen auch im Sinne einer guten Schullaufbahnberatung erhöhten Beratungsbedarf auf, die nicht nur von den Fachlehren sondern auch von der Mittelstufenkoordination getragen wird. Liegen besondere Begabungen vor, werden im Rahmen des Drehtürenmodells und anderer Enrichmentprogramme (siehe Begabtenförderung) im Gespräch mit Eltern und Schüler individuelle Laufbahnprofile erstellt.

Liegen erhöhte Leistungsdefizite vor und versagen die gewählten Fördermaßnahmen, entsteht besonders bei den wenigen wiederholenden Schülerinnen und Schülern erhöhter Beratungsanlass. Durch engen Kontakt mit den Eltern und den Fachlehrern werden Probleme mit dem Sek I - Abschluss angegangen und frühzeitige Gespräche der Klassenleitungen und der Mittelstufenkoordination sollen sicherstellen, dass in diesen problematischen Fällen die Fachoberschulreife („Realschulabschluss") erreicht wird und auch eine Beratung bzw. des weiteren schulischen bzw. ausbildungstechnischen Werdegangs erfolgt.

Am Ende der Mittelstufe setzt auch die Beratung über die gymnasiale Oberstufe durch die Oberstufenkoordinatorin ein, wobei Informationsabende und Einzelberatungen die beiden wesentlichen Standbeine darstellen.

   
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