Verhaltensexperimente mit Insekten an der Uni Köln

humex1Als wir gegen 8:45 Uhr an der Universität in Köln ankamen, wurden wir von Herrn Dr. van de Sand und seinen beiden Assistenten begrüßt. Sie stellten sich kurz vor und führten uns anschließend in den Hörsaal, wo alles begann. Dort zeigten sie uns, was sie heute mit uns vorhatten und stellten zusätzlich noch ein paar Fragen zu Insekten. Etwas später im zdi-Schülerlabor ging es endlich praktisch los. Wir mikroskopierten.

humex2Es gab fünf Gruppentische und jede Gruppe bekam entweder ein Präparat von einer Kleiderlaus oder einem Hundefloh. Wir untersuchten die (toten) Tiere unter dem Mikroskop und zeichneten sie möglichst groß und genau ab. Jedoch hatten wir nicht so viel Zeit, weshalb ich meinem Hundefloh letztendlich nur drei der eigentlich sechs Beine zeichnen konnte. Wir wollten uns noch in einem Museumsrundgang die Zeichnungen der anderen anschauen.
Anschließend ging es weiter mit den Mittelmeergrillen, die man schon im Vorfeld laut zirpen hören konnte. Zuerst bereiteten wir ein kleines „Terrarium" für die Grillen vor, die unsere Gruppe beobachten wollte. Als alles bereit war, durften wir die Grillen in unser „Terrarium" umsetzen. Doch aus meiner Gruppe hatte sich niemand getraut, die Grillen anzufassen, weshalb ich umso mehr umsetzen durfte.
Dann stellten wir das „Terrarium" in die Mitte unseres Tisches, beobachteten die Tiere eine Zeit lang und führten über die beobachteten Verhaltensweisen ein Ethogramm. Bei unseren Grillen gab es besonders viele Kämpfe! Dabei bemerkten wir, dass die Männchen unterschiedlich zirpen, je nachdem, ob sie ein Weibchen beeindrucken oder ein anderes Männchen vertreiben wollen. Nun stellten wir unsere Ergebnisse vor.
humex3Anschließend gingen wir nach draußen in den Garten der Uni, um unsere eigenen Insekten zu fangen. Man durfte auch mehrere Insekten fangen! Nach einer gewissen Zeit gingen wir wieder rein und untersuchten unsere „Beute". Wir konnten dazu auch ein Bestimmungsbuch zu Hilfe nehmen. Bei mir war es allerdings offensichtlich, dass ich eine Hummel hatte, um welche Art es sich handelte, fand ich leider nicht heraus.
humex4Als wir auch hiermit fertig waren, machten wir noch ein Insektenquiz, wobei Schätzfragen und Fragen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten vorkamen. Es war ein Kopf an Kopf Rennen! Die letzte Frage war eine Schätzfrage, und zwar: Wie lang wird die größte Stabschrecke der Welt? Das war eine Frage, die ich als Teilnehmerin der Terraristik-AG einfach wissen musste! Und tatsächlich: mit 50 cm lag unsere Gruppe am nächsten an dem Ergebnis (56 cm) und wir gewannen das Quiz. Später gaben wir noch ein Feedback und es stellte sich heraus, dass es allen sehr viel Spaß gemacht hatte und alle jederzeit wieder mit auf diese Exkursion kommen würden.

Text: Carina, Kl. 6a und Florian, Kl. 5b Fotos: Herr Lübeck

 

   
© Humboldtgymnasium Solingen & LernVid.com 2014