Den Humbots SG gelingt die Titelverteidigung!

Den Humbots SG ist es diesen Dezember gelungen, richtig abzuräumen! Zunächst erreichte das Team bei der First-Lego-League den vierten Platz der Gesamtwertung, dann gelang dem Team die Titelverteidigung beim ZDI-Roboterwettbewerb.

Wie bereits letztes Jahr stellte sich das Team zunächst der Herausforderung der Vorrunde in Wuppertal. Zuvor hatten wir ungefähr einen Monat Zeit, die Aufgaben kennenzulernen, den Roboter zu modifizieren, Aufsätze zu bauen und zu programmieren.

Thema des diesjährigen Wettbewerbs war die umweltfreundliche Mobilität. Wir mussten unter anderem ein Dieselfahrzeug gegen ein Wasserstoffauto tauschen oder eine Batterie mit Lithium und Graphit befüllen. Wie letztes Jahr gewannen wir diesen Vorausscheid gegen acht andere Teams aus dem Großraum Wuppertal. Das Finale bestand aus den Siegern aller elf Vorentscheide, bei denen auch Grundschüler mit leicht abgeänderten Regeln antraten.

Dieses Jahr benutzten wir, da wir mit ihm sehr zufrieden sind, den selben Roboter wie letztes Jahr. DIes erwies sich als gute Entscheidung, da wir bereits mit dem Roboter vertraut sind und schneller und effizienter mit ihm arbeiten können.

Im Wettbewerb in Mülheim gab es noch einen Zusatz, wir mussten eine Zusatzaufgabe mit einer unbekannten Herausforderung lösen. Dabei musste der Roboter Pakete liefern bzw. holen. Für die Aufgabe hatten wir 15 Minuten Zeit und durften insgesamt fünf "Wertungsläufe" starten. Bei der Zusatzaufgabe erreichten wir 15 Zusatzpunkte, die zum besten Lauf addiert wurden.

Wie auch bereits in Wuppertal gab es vor den Finalrunden drei Vorrunden, aus denen jeweils der Beste gezählt wurde. Für uns startete der Tag gut, wir erreichten eine Punktzahl knapp unter 400 und platzierten uns damit direkt auf dem ersten Platz. Wir wurden jedoch dicht von den nächsten Teams verfolgt, der Abstand betrug lediglich 40 Punkte. Um den Abstand beibehalten zu können, arbeiteten wir immer weiter an Aufsätzen und Programmierung, wenn wir gerade eine Pause hatten. Das Verbessern lohnte sich und wir konnten unsere Punktzahl auch im zweiten und dritten Lauf beibehalten. Unsere Ideen gingen auf und sowohl Aufsätze, als auch der Roboter liefen nahezu fehlerfrei, wodurch wir keine Strafpunkte für Roboterberührungen erhielten. So erreichten wir nach den drei Vorrunden und der Zusatzaufgabe das Halbfinale.

Im Halbfinale traten die ersten vier Teams der Grundschulen und die ersten vier Teams der weiterführenden Schulen gegeneinander an.

Zum Glück verließ uns selbiges nicht und der Roboter hielt den starken Belastungen des Tages stand. Folglich setzten wir uns im Halbfinale gegen die anderen durch und traten im Finale gegen das Team aus Steinheim an. Im Finale, in dem jedes Team zwei mal an unterschiedlichen Tischen antritt, machte sich die Dauerbelastung für den Roboter bemerkbar, denn es kam zu belastungsbedingten Störungen im Lauf, wodurch wir 20 Strafpunkte kassierten. Dies war aber nicht weiter schlimm, da auch das andere Team Probleme mit dem Roboter hatte.

Das Ergebnis, welches durch den Staatssekretär Klaus Kaiser verkündet wurde, ließ jedoch auf sich warten, da zuerst die Teams der Robot-Performance und die Grundschulteams des Robot-Games geehrt wurden und unsere Kategorie als letztes geehrt wurde.

Am Ende lag der Unterschied bei gerade mal einem Punkt. Mit diesem einen Punkt Vorsprung siegten wir gegen die anderen Teams und gewannen einen Pokal und 500€ für MINT-Projekte.

Nun werden wir beim nächsten Wettbewerb im Frühjahr versuchen, unseren Titel weiter gegen die anderen Teams zu verteidigen

Max Märken, EF

   
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